Heilsarmee Lammaschgasse

Floridsdorf - Wien — Neubau - Wettbewerb 1. Platz,

Ziel des Entwurfes ist es, für besonders unterstützenswerte Menschen ein Wohnumfeld zu schaffen, das sie in ihrer Menschenwürde ernst nimmt, ein angenehmes und angemessenes Klima schafft und dabei noch kostengünstig errichtet werden kann. Die wesentliche Herausforderung besteht in der Wahl einer kompakten Bauform, die jedoch lebenswerte und vor allem sonnendurchflutete Bereiche schafft, sowie Freibereiche für jeden Einzelnen zu- lässt. Die gestellte Bauaufgabe der Errichtung eines kostengünstigen Wohnhauses nimmt wesentlich mehr Einfluss auf die Entwurfsentscheidung als die heterogene Bebauungsstruktur der Umgebung. Die Ausnutzung des Grundstückes sowie die Rahmenbedingungen des Raumprogramms geben wenige, jedoch wichtige Anhaltspunkte in der städtebaulichen Dispositionierung. So werden die öffentlichen Bereiche des Gemeindezentrums an die Süd- und Ostseite in der Nähe des Kreuzungsbereiches gelegt, der zugehörige Haupteingang befindet sich an der Südseite zur Oswald Redlich-Straße. Der Eingang zum Wohnhaus sowie die Einfahrt zu den Stellplätzen befinden sich an der Moritz Dreger- Gasse. Unter der Prämisse, ein zwar kostengünstiges, jedoch lebens- und erlebenswertes Haus zu schaffen, wurde von den Projektanten die Entscheidung getroffen, ein kompaktes und gleichzeitig lichtdurchflutetes Konzept umzusetzen. Ein aufgeweiteter Mittelgangtyp mit Tageslicht von oben sowie eingestreuten Sitz- und Aufenthaltsbereichen garantiert minimierte Fassadenflächen bei geringem Flächenverbrauch. Mit Ausnahme nach Norden wurden die Wohnungen nach allen Himmelsrichtungen angeordnet, an der von der Baulinie abgerückten Ostfassade wurden durchgehende Loggien, sonst Balkone für jede Kleinwohnung vorgesetzt. Wie weiter oben bereits beschrieben, wurden die beiden Hauptbereiche des Hauses konsequent getrennt, zwei separate Eingänge unterstützen diese Funktionalität.

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