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Volksschule Allersdorf

Amstetten, NÖ
Totalsanierung und Zubau, 1999
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Fertigstellung 1999
Stadtgemeinde Amstetten

Die im Amstettner Stadtteil Allersdorf gelegene achtklassige Volksschule wurde im Jahr 1971 fertiggestellt. Die Aufgabe für die durchgeführte Sanierung lautete, neben der Lösung der für die Herstellungszeit typischen, fundamentalen bauphysikalischen Probleme vor derartigen Bauten, die Proportionen des Hauptgebäudes zu verändern: Bedingt durch die Split-Level-Anordnung der zentralen Halle ergab sich eine gedrungene „maulartige“ und damit äußerst unbefriedigende Atmosphäre der Eingangshalle. Architekt Dipl.-Ing. Zieser hat zu diesem Zweck zunächst die zweiseitig symmetrische Anordnung des Hauptgebäudes betont, indem die seitlichen Bauteile weit vorkragende, flachgeneigte Dachkonstruktionen erhielten. Dies bringt eine entscheidende Verbesserung der Fassadenproportionen und ermöglicht normgemäße Abdichtungshochzüge. Durch die Anordnung von vertikal orientierten Holzbauteilen im Eingangsbereich wurde die gedrückte Wirkung des Altbaus korrigiert. Die differenzierte Behandlung der Mittelteilfassade durch die Ausbildung von waagrecht liegenden Putzstreifen ergibt eine vollkommen neue und heitere Gesamtstimmung. Die fehlenden Räume für Funktionsklassen, wie Medienraum, Vorschulraum und Werkraum sind durch die Errichtung eines pavillonartigen Zusatzgebäudes im Jahr 1999 geschaffen worden. Dieser Zubau nimmt die Farben und Materialien des Haupthauses in spielerischer Form auf und adaptiert sie zu einer eigenständigen Form.