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Volksschule Neustadtl a.d. Donau

Neustadtl a.d. Donau, NÖ
Totalsanierung und Zubau, 1999
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Fertigstellung 1999
Marktgemeinde Neustadtl a.d. Donau
Wettbewerb 1. Preis

Die Volksschule bestand vor dem Umbau aus zwei Gebäudeteilen, dem Altbau und dem 1962 zugebauten Trakt. In einem Bescheid der Schulraumkommission wurde im Jahr 1996 das Fehlen von einem Turnsaal, einem Werkraum, weiteren Nebenräumen sowie vor allem auch die Platzknappheit in der Verwaltung festgestellt. Im Jahr 1997 führte die Marktgemeinde Neustadl ein Gutachterverfahren mit sechs geladenen Architekten durch, welches Architekt Zieser für sich entscheiden konnte. Das nun zur Ausführung gelangte Projekt verlängert den zugebauten Teil aus den 60er-Jahren nach Westen bis an die Grundstücksgrenze, so dass die ehemalige Lehrerwohnung zusammen mit dem darunter liegenden Keller den geforderten Turnsaal aufnehmen kann. Der zentrale Bereich des Altbaues sowie des seinerzeitigen Zubaues im Erdgeschoß wurde entkernt, hier wurde die Verwaltung sowie ein Raum für den Schulwart angeordnet. Ein weiterer pavillonartiger Baukörper entstand an der SW-Ecke des Grundstückes, er enthält im Kellergeschoß die Nebenräume des Turnsaales, im Erdgeschoß den Werkraum und im Obergeschoß einen Klassenraum. Ein im Hofbereich neu errichteter, verglaster Gang verbindet diesen Baukörper mit dem Rest der Schule. Durch diese Maßnahmen wurde die Schule an ihrer zentralen Stelle nach Süden zum neu geschaffenen Schulhof orientiert, hier wurde auch ein neuer Eingang für die Schüler sowie der Eingang für die Abendsportler geschaffen. Die Zubauten nehmen in ihrer Form und Farbe den Maßstab der Umgebung auf, werden in ihrer gestalterischen Ausformung jedoch deutlich als Neubauten erkennbar.