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Stadion St.Pölten

St.Pölten, NÖ
Neubau, 2009
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Wettbewerbsbeitrag 2009
Treisma Grundstücksverwaltungs-GmbH
ARGE Strabag - Siemens - HPP - Maurer - Zieser

- Der VIP-Zugang zum Stadion erfolgt durch den Haupteingangsbereich des Westgebäudes in Ebene „Null“. -Um das Stadion ist auf Ebene 0 eine Promenade angelegt, die über eine ausrechende Anzahl von Aus- bzw. Eingängen mit Drehkreuzen erreichbar ist.
- Die Zuschauer werden übersichtlich über Promenade und Aufgänge zu ihren Plätzen geführt.
- Die Sicherheitskontrolle der Besucher geschieht an den Drehkreuzen.
- Die Platzkartenkontrolle erfolgt an den Eingängen zur Ringstraße.
- Die Sicherheitskräfte überwachen das Stadion aus der Funktionsloge im Bereich Ebene 2.
- Die Station für Erste Hilfe befindet sich auf der Promenade Ebene 0, Ostseite.
- Es gibt eine 2,5 m hohe Brüstung zwischen Spielfeld und erster Tribünenreihe (festgelegt im FIFA.Pflichtenheft – WM 2006).
- Bereitschaftsräume für die Polizei sind im Bereich der West- und Ostpromenade vorgesehen.
- In der Ebene 0 des Hauptgebäudes ist eine separate Polizeiwache vorgesehen.
- Unterteilung des Stadions in 4 Sektoren, sie reichen bei Risikospielen bis zum äußeren Sicherheitsring.
- Die Gästefantrennung ist bis zu den Zu- und Abgängen mit direkter Zufahrt mit Bussen vorgesehen. Eine Blockbildung in Kapazitäten von max. 400
- Die 2,50 m hohen Betonbrüstungen rund um das Spielfeld und die Mundlochbrüstungen ermöglichen eine optimale Vermarktung der Bandenwerbung.
- Die zwei Zufahrtstunnel auf das Spielfeld ermöglichen Großflächenvermarktung für Sponsoren
- Die Vermietung des Business-Clubs (unterteilbar) und die Logen auf der Ebene 2 wird zu einem verstärkten Engagement der örtlichen Wirtschaft in Sachen Fußball führen.
- Die Fanhalle auf der Südseite lässt sich separat für Feierlichkeiten o.ä. vermarkten.
- Das Tagescafe mit Außennutzung und Blick auf den Trainingsplatz bringt zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten.
- In der Ebene der Tribünenaußenstützen S, O, N und im Bereich der südlichen und nördlichen Fassade des Westgebäudes ergeben sich optional über Spanntücher großflächige Werbedruckmöglichkeiten, die vom äußeren Dachrand angestrahlt werden können.

In der Planung des Stadions für rund 8.000 Besucher sind nachfolgend angeführte Parameter für eine Kapazitäts- erweiterung auf rund 13.000 Besucher, bereits berücksichtigt bzw. entsprechende Erweiterungsmöglichkeiten geplant:
Bei dem geplanten Fußballstadion handelt es sich um eine reine Fußballarena, konzipiert als Ein-Rang-Stadion mit 10 Reihen und einer unter den Tribünen angeordneten Erschließungsebene (Promenade).
Für die gewünschte Kapazitätserweiterung um 5.000 Sitzplätze wird die Tribüne um 10 Reihen nach rückwärts auf insgesamt 20 Reihen erweitert. Um einen möglichst geringfügigen Aufwand für die spätere Erweiterung zu gewährleisten, wird die Breite der Mundlöcher und Stufengänge schon in der 1. Ausbaustufe auf Grundlage von 13.000 Sitzplätzen geplant und ausgeführt. Ausgenommen sind der Gäste- und Heimsektor. Hier würde die Breite der Mundlöcher und Stufengänge in der 1. Ausbaustufe unverhältnismäßig groß werden. Daher wird die Erschließung bei einer Kapazitätserweiterung von außen über Treppenanlagen erfolgen.Die Einbauten, wie Kioske und Toilettenanlagen, werden auf Basis der Kapazitätserweiterung unter den Tribünen geplant, evtl. in Containerbauweise, es wird jedoch nur die erforderliche Anzahl für die 1. Ausbaustufe gebaut. Die zusätzlichen Toiletten und Kioske für die Erweiterung des Heimsektors werden auf der Dachfläche der Fanhalle integriert. Die Breite der Promenade wird entsprechend den Anforderungen der 1. Ausbaustufe unter den Tribünen angelegt. Bei einer Erweiterung wird die entsprechend breitere Promenade unter Einbeziehung der Ringstraße genutzt, so dass nur eine neue Ringstraße angelegt werden muss. Die Dachkonstruktion ist so ausgelegt, dass bei einer Vergrößerung der Auskragung wesentliche Teile des Basisdaches wieder verwendet werden können.