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Psychosoziales Betreuungszentrum Haus 44

Mauer, NÖ
Neubau, 2010
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Fertigstellung 2010
Land NÖ, Abteilung GS7
im NÖ Landesklinkum Amstetten-Mauer

Das Landesklinikum Mauer ist in seiner Nutzungskapazität an seine Grenzen gestoßen. Deshalb war es notwendig, einen neuen Masterplan zu erstellen, das PBZ Mauer wird nun als ein Baustein des neuen Masterplanes errichtet. Der Bauplatz befindet sich im südlichen Teil der Anlage. Die vorgesehene Nutzung ist im Wesentlichen in einem zweigeschossigen Baukörper untergebracht. Durch das „Auseinanderziehen“ eines Längskörpers entstehen an dessen Trennteilen zwei Höfe, von denen aus das Gebäude in seiner „Mitte“ betreten werden kann. Das heißt, dass die wichtigsten Räume durch die dort vorhandene Erschliessung sofort erreichbar sind. In den beiden Geschossen sind zwei Stationen untergebracht, die sich wiederum in je 3 Wohn- und Pflegeeinheiten unterteilen. Jede Pflegeeinheit hat einen eigenen Aufenthaltsbereich mit vorgelagerter Terrasse, wo die Patienten den Tag verbringen können. Im Kernbereich des Grundrisses befinden sich weiters der Stützpunkt (erste Ansprechstelle) mit seinen Pflegeräumen und auch die Cafeteria im EG, wo Besuche stattfinden können. Erklärtes Ziel des Entwurfes war, den maximalen Weg der Stationsschwester zum weitest entfernten Zimmer mit 40,0 m zu begrenzen. Nachdem die Gestaltung der Bestandsgebäude einen Beitrag zur Ära des Jugendstils darstellen und sie unter Denkmalschutz stehen, ist die Erscheinung des neuen Gebäudes derart gestaltet, dass dessen Architektur nicht konkurriert, sondern nach Harmonie mit dieser strebt. Das Gebäude ist in einer parkähnlichen Landschaft eingebettet und geht mit dieser durch viele Austrittsöffnungen und Hofsituationen eine Symbiose ein, so dass großzügige Verweilsituationen in der Natur entstehen.