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NÖ Landesausstellung 2015

Frankenfels, Laubenbachmühle, NÖ
Ausstellungsarchitektur, 2015
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Fertigstellung 2015
Schallaburg KulturbetriebsgmbH

Das Ausstellungskonzept ist nach dem Gedanken von zwei linearen „Hochregalen“ verwirklicht, welche den großzügigen Raum der Remise als Eisenbahngebäude erhalten und die Raum-im-Raum Architektur unterstreichen. Die beiden parallel zueinander laufenden Baukörper stehen völlig frei, sind mit Brücken verbunden und erlauben es dem Besucher, das Dachtragwerk in seiner geometrischen Form zu erfassen. Sie sind ähnlich einem Gerüst einem strengen Raster unterworfen, um eine rationelle und modulare Bauweise zu gewährleisten. Die Ausstellungsflächen sind auf zwei übereinanderliegenden Ebenen angeordnet und gemäß den Flächenangaben im Ideenpapier dimensioniert. Diese sind in einzelne Stationen aufgeteilt, welche sich entlang eines Rundgangs rund um ein zentral gelegenes Modell erstrecken. Der Besucher beginnt seinen Rundgang im Obergeschoß. Dort befinden sich die Stationen 3 – 9, der Einführungsraum „Irrgarten“ kann sich wahlweise vom EG und/oder bis ins OG erstrecken. Die Stationen bilden geschlossene, konditionierte Räume in linearer Abfolge. Über eine Rampe, welche das Modell aus verschiedenen Blickwinkeln erlebbar macht, gelangt der Besucher zurück ins Erdgeschoß. Im Erdgeschoß befinden sich die Stationen 10 – 12 bzw. das Modell. Die Stationen bilden offene Bereiche erweitert durch Wartezonen mit Sitzmöglichkeiten. Der Besucher betritt die Remise über den zentralen Vorplatz sowohl von der Bahn als auch vom Parkplatz oder der Brücke kommend. Die Haupteingänge werden neu in die Fassade eingesetzt und führen die Besucher in ein großzügiges Foyer mit Garderoben, Wartebereichen, Kassa und ggf. Shop. Über eine Hauptstiege gelangt man ins Obergeschoß und nach dem Rundgang über eine behindertengerechte Rampe wieder ins Erdgeschoß. Die Fluchtwege haben eine max. Länge von 40m und führen über insgesamt vier Stiegen direkt aus der Halle ins Freie.