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Entwurf 2002
Wettbewerb

Der „Entropische Garten“ - eine Sinnesverwirrung im Freiraum. Die Universität als Ort der Sinneskonzentration wird im Freiraum ein Ort sinnlich erlebbarer Überraschungen und Gegensätzlichkeiten gegenübergestellt:Eine Summe real wahrnehmbarer und auf den zweiten Blick erkennbarer Zeichen im freien und grünen Raum des Akademischen Hains. Der Hain des Akademos:Erkennungszeichen der UNI durch weithin sichtbare „Rufzeichen“. Säuleneichen und Hainbuchen, gemischt mit großformatigen Eiben- und Buchskugeln, die von den Weinbauterrassen herunterkollern. Ein Freiraum-Pendant zum alten und neuen Architektur-Umfeld. Das Parterre als grüner Abschluss der Tiefgarage und Vorfeld gegen Süden. Pflegeleichtes Gräsersortiment in freien Formen, ein informeller Spaß vor der strengen Fassade des Altbaus. Der Hof des IMC, die Lobby im Freiraum:Befestigter Platz mit geschnittenen Säulenbaumgruppen. Durch brüche in der Natursteinmauer, Brücke über den alten Wildbach. Die alte Natursteinmauer: Erhaltung als Element der Raumbildung und Geschichte des Ortes. Funktionelle Durchbrüche zur UNI. Inszenierung der harten Bachbettverbauung: Von der Trennung zur Verbindung. Sohlschwellen in Gabion-Bauweise erweitern den Abflussquerschnitt, Wasserkaskaden wechseln mit Stauräumen. Das neue UNI-Zentrum: Freiraum und EG-Zone fließen grenzenlos ineinander über. Seerosenbecken und Gleditsienhain als Akzent der befestigten Fläche. Die Technokratische Allee: Eine Sinnestäuschung durch zweidimensional wirkende Hainbuchen-Hochstammspaliere. Hochgrüne Betonung der Haupterschließungsachse. Repräsentationsgrün: Der grosse, grüne mit Taxus-Bonsais. Die gemähte Wiese mit fassadenseitiger Erschließung. Die „Common-Sense-Ebene“:Restflächen- begrünung durch Wiese und Rasen.