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Bundesschulzentrum Horn

Horn, NÖ
Sanierung und Zubau, 2004
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Entwurf/Fertigstellung 2001 - 2004
Republik Österreich
Wettbewerb 1. Peis

Der bestehende niedrigere Bauteil wird symmetrisch an beiden Seiten erweitert und mittig aufgestockt, wodurch eine Gleichwertigkeit beider Schultypen im Erscheinungsbild geschaffen wird. Weiters entstehen durch den Zubau der Schule zugeordnete Innenhöfe, die durch die leichte Schrägstellung diese räumlich öffnet. Der Zugang für beide Schultypen erfolgt über einen gemeinsamen Haupteingang, die beiden Schultypen sind jedoch baulich und funktionell unabhängig. Die innere Erschließung erfolgt über eine mittlere Zone, die im Untergeschoss die Zentralgarderobe und darüber eine für beide Schulen gemeinsame nutzbare Kommunikationszone bildet. Die HLW wird eigenständig mittels 2 neuer Stiegenhäuser erschlossen, ist jedoch durch das zentrale Stiegenhaus der HAK mit dieser verbunden. Diese mittlere Erschließungszone kann im Erdgeschoss durch den im Anschluss an die Aula situierten Speisesaal mittels Schiebewänden erweitert werden. Die seitlich angeschlossene Restaurant- /Schulküche kann für Veranstaltungen mit verwendet werden. Im Inneren gibt es eine klare Trennung beider Schulen. Gemeinsam genutzte Bereiche wie Aula, Bibliothek etc. sind in beiden Schulen übergreifend angeordnet. Durch die im 1.OG zentral angelegte Verwaltung der HLW ergeben sich kurze Gehwege zu allen Unterrichtsräumen. Die Zulieferung für die Schulküchen erfolgt über einen seitlichen Eingang separat. Der Einbau eines Liftes ermöglicht eine behindertengerechte Erschließung beider Schulen. Die Fassaden des Zubaus werden mit großzügigen, raumhohen Verglasungen ausgestattet, die mittels Paneelen zur Darstellung der Sonderfunktionen gegliedert werden. Der Altbau wird mit durchgehenden Fensterbändern und Vollwärmeschutz-/bzw Eternitfassaden neu gestaltet. Die beiden Schulen sind somit äußerlich unterscheidbar: Altbau – Massivbau, Zubau – Skelettbau. Durch die Schaffung der Innenhöfe und deren Niveauänderung werden die Erdgeschossräume im Altbau besser blichtet. Für die Errichtung eines Gebäudes in Niedrigstenergiebauweise ist eine luftdichte, thermisch hohe Gebäudehüllenqualität erforderlich.